Lyme-Borreliose

Überträger ist die Zecke
umgangssprachlich auch Holzbock genannt.

Die Lyme-Borreliose ist eine meist von Zecken übertragene und von spiralförmigen Bakterien der Gattung Borrelia hervorgerufene Infektionskrankheit. Gelegentlich wird sie auch nur als Lyme-Krankheit oder Lyme disease bezeichnet. In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 60.000-100.000 Menschen an einer Lyme-Borreliose, fast immer nach einem Zeckenbiss. Glücklicherweise ist eine Lyme-Borreliose, sobald sie erkannt worden ist, gut behandelbar. Da die Symptome einer Lyme-Borreliose aber oft nicht eindeutig sind und der Zeckenbiss teilweise nicht bemerkt wird, wird die Krankheit oft nicht oder erst recht spät erkannt. Unbehandelt kann eine Lyme-Borreliose Haut, Gelenke, das Nervensystem und auch das Herz angreifen.

Die Lyme-Borreliose tritt in ganz Europa, dem nördlichen Teil Asiens und den USA auf. Eine Impfung dagegen gibt es bislang nicht, unter anderem, da in Deutschland verschiedene Arten des Bakteriums auftreten. In den USA war eine Zeit lang ein Impfstoff erhältlich, der aber nur gegen die dort vorkommende Unterart wirksam war, die in Deutschland nur selten auftritt. Es gibt aber vorbeugende Maßnahmen, mit denen man die Gefahr einer Erkrankung sehr gering halten kann.